Zwiebelbrot

Auch hier habe ich als Grundrezept den Teig für das Roggen-Dinkel-Baguette herangezogen. Man erhält eine Kastenbrot, das innen weich und außen knusprig ist. Die Röstzwiebeln sorgen für einen rustikal-deftigen Geschmack.

  • 350 g Roggenmehl 997
  • 150 g Dinkelmehl 630
  • 1 Tüte Trockenhefe
  • 1 Teelöffel Salz (Meersalz)
  • 1/4 Teelöffel Brotgewürz
  • 350 ml warmes Wasser
  • 20 g Röstzwiebeln
  • 2 El Olivenöl
  • eine gute Prise Zucker

Die trockenen Zutaten kommen in die Rührschüssel der Knetmaschine. Auf kleiner Stufe starten und langsam das Wasser und später das Öl dazugießen. Den Teig so lange kneten lassen, bis er sich gut vom Rand der Schüssel löst. Der Teig ist etwas zäher, als im Rezept Roggen-Dinkel-Baguette. Teig abgedeckt mindestens 30 Minuten ruhen lassen.

Dann mit bemehlten Händen herausnehmen und zu einem Brot kneten. In eine Kastenform legen, längs einschneiden und noch einmal etwas ruhen lassen.

Den Ofen heizt man auf 220°C Ober-Unterhitze vor. Das Brot wird nun 15 Minuten, auf der mittleren Einschubleiste gebacken. Danach den Ofen auf 180°C herunterregeln. Weitere 30 Minuten backen lassen. Dann stellt man den Ofen aus, prüft kurz die Konsistenz und lässt das Brot weitere 10 Minuten im ausgestellten Ofen ruhen.

Das Brot passt, wie immer, gut zu Frischkäse. Probieren sollte man es aber auch mal mit Butter und Honig.

Mal auf die Schnelle…

Wenig Vorbereitung und schnell gekocht. Ein Chop Suey. Im Grunde genommen ein sehr vielfältiges Pfannengericht.

Hier habe ich Hühnchenfleisch klein geschnitten und in einer Marinade aus Sojasoße, etwas Salz, einer Prise Zucker, zwei klein geschnittenen Chilischoten, zwei klein geschnittenen Knoblauchzehen und einer Frühlingszwiebel eingelegt. Die Schüssel kommt für ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank, aber länger schadet dem Hühnchen auch nicht.

Ebenso werden zwei Paprikaschoten, eine Möhre und zwei weitere Frühlingszwiebeln mundgerecht geschnippelt und beiseitegestellt. Währenddessen kann man den Reis kochen. Gut passen aber auch Nudeln dazu.

Einen Wok braucht man nicht zwingend. Man braucht eine gute Pfanne ein hitzeverträgliches Öl (Erdnussöl, Kokosöl) oder Butterschmalz. Die Pfanne wird mit dem Öl stark erhitzt. Etappenweise brät man nun das Fleisch unter häufigem Wenden an. Dabei arbeite ich immer mit einem Rührspatel und einer Schaumkelle. Es kommt erst einmal in eine Schüssel. Genau so verfährt man mit dem Gemüse. Zuerst die Möhrenscheiben, dann die Paprika und zum Schluss die Lauchzwiebeln dazu. Auch beim Gemüse kann man sehr variieren: Wichtig ist nur, dass man mit dem Gemüse beginnt, das die längste Garzeit hat.

Das Fleisch kommt nun oben drauf und alles wird mit etwas Hühnerbrühe abgelöscht. Etwas einkochen lassen, abschmecken und sofort mit dem Reis servieren. Heiß genießen! 🙂

Das Gericht lässt sich ebenso ohne Fleisch zubereiten. Möchte man es aber mit Hühner-, Schweine- oder Rindfleisch genießen, ist eine gute Qualität das A und O. Billigfleisch wird entweder in der Pfanne absaufen oder im heißen Fett die halbe Küche vollspritzen! Rindfleisch sollte auf jeden Fall eine Nacht in der Marinade verbringen. Auch wenn es dünn geschnitten ist, kann es schnell zäh werden, aber auch hier braucht man halt eine sehr gute Qualität.

Rouladen aus der Hähnchenkeule

Das Fleisch von Hähnchenkeulen ist saftiger und hat mehr Geschmack als das Bruststück. Außerdem trocknet es beim Garen nicht so schnell aus. Die Knochen in den Keulen stören jedoch oft. Man kann so eine Keule auch nicht mal eben so einfach auf den Grill packen.

Auf Youtube fand ich einige Videos in denen gezeigt wurde, wie man schnell und effektiv eine Hähnchenkeule entbeinen kann. Der erste Versuch ist auch gleich gelungen. Pro Keule muss man aber schon, als Ungeübter, mit einigen Minuten rechnen. Voraussetzung ist ebenso ein sehr scharfes Messer. Ich habe ein Kochmesser verwendet. In einigen Anleitungen werden flexible kleinere Messer verwendet. Mit meinem Kochmesser klappte das aber sehr gut.

Eine Bioland Hähnchenkeule ist schon ziemlich mächtig 😉
Zur Hälfte geschafft. Mit einem scharfen Messer lässt sich der Knochen gut freilegen.
Die Knochen nicht wegwerfen! Man kann sie mit etwas Gemüse gut auskochen und erhält eine Basis für eine Soße oder eine tolle Hühnerbrühe.

Ich entschloss mich dazu, Rouladen von den ausgebeinten Stücken zu machen. Gefüllt habe ich die eine mit Ananas, die andere mit einer Lauchstange. In beide kam noch etwas Cheddarkäse. Von innen und außen werden die Rouladen mit etwas Salz und Thaicurry eingerieben. Dazu aber später noch mehr…

mit Ananas…
Jetzt noch schnell die Knochen mit Wasser und Gemüse aufgesetzt. Dazu kam Salz, Zitronenabrieb, Pimentkörner, Pfefferkörner, Lorbeer und Knoblauchzehen für den Geschmack.

Nach einer kleinen Pause beschloss ich schon mal die restlichen Dinge vorzubereiten. Ich schälte Kartoffeln und schnippelte das Gemüse. Die Suppe köchelte langsam vor sich hin und es ist egal, ob sie nun zwei oder drei Stunden köchelt…

Das Gemüse: Möhren, Paprika, Zwiebeln und Lauch mit etwas Olivenöl.
… und so geht es dann für eine Stunde bei 180°C Ober-Unterhitze in den Ofen.

Zeit für das Kochfinale: Die Brühe wird abgesiebt. Die Kartoffeln werden abgegossen. Das Fleisch warm gestellt. Das Gemüse wird mit einem Schaumlöffel aus der Form genommen. Brühe und Bratenfond aus der Form werden in einem Topf zum Kochen gebracht und mit aufgelöster Speisestärke angedickt. Jetzt kommt noch Curry dazu und ein halber Becher Crème fraîche. Das alles mit dem Schneebesen zu einer sämigen Soße rühren und abschmecken und dann kann man auch schon anrichten.

Fazit

  • Die Füllung mit Ananas schmeckt sehr gut und passt zum Curry. Das Fleisch ist sehr schmackhaft und saftig. Käse ist überflüssig und stört nur.
  • Auf Lauch kann man ebenso verzichten.
  • Küchengarn verwenden, keine Spieße.
  • Das Thai Curry kommt vom Lüneburger Markt und ist nicht scharf. Man kann es selbst herstellen: einfach das Lieblingscurrypulver mit Paprikapulver mischen 🙂
  • Die Soße hält sich gut 2-3 Tage verschlossen im Kühlschrank. Mit etwas Cheddarkäse schmeckt sie prima zu Pasta.
Linguine Cheddarcheese

Power-Kern-Brot

Volker Sammann hat für die Ernährungsdocs ein Brot entwickelt, das ohne Mehl gebacken werden kann. Ich habe es oft gebacken und immer wieder an den Zutaten etwas verändert. Nun finde ich es perfekt. Das Brot ist sehr saftig, lecker und macht satt. Ich esse es gern mit Käse, Frischkäse, Quark oder auch gekochtem Schinken.

Zutaten

  • 100 g Haferflocken
  • 50 g Kürbiskerne
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 25 g Backerbsenschrot + 1 Handvoll Erdnüsse (mahlen)
  • 25 g Buchweizenmehl
  • 50 g Erdmandelmehl
  • 15 g Flohsamenschalen
  • 15 – 20 g getrocknete Röstzwiebeln
  • etwas Tomatenmark
  • optional Sesamsaat zum Bestreuen des Brotes
  • — getrennt mischen —
  • 50 g Leinsaat
  • 1 Prise Zucker
  • 3 TL Oliven- oder Weizenkeimöl
  • 1 TL Salz
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 0.5 TL (20% Säure) Essigessenz
  • 3 Backpflaumen, klein geschnitten
  • 1 Tl Brotgewürz

Zubereitung

Haferflocken, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Backerbsenschrot, Erdmandelmehl, Buchweizenmehl, Flohsamenschalen und das Brotgewürz in einer großen Schüssel oder mit einer Küchenmaschine sehr gut vermischen.

In einer zweiten Schüssel Leinsaat, Rapsöl, Salz, Essigessenz (alternativ Zitronensaft), Pflaumen und lauwarmes Wasser – es sollte etwa 35 Grad warm sein – mischen. Die Leinsaat quillt nun etwas auf.

Anschließend den flüssigen Teiganteil in die Schüssel zu den trockenen Zutaten geben und alles gut verkneten. Wer eine Küchenmaschine nutzt, sollte sie 7-8 Minuten auf langsamer Stufe laufen lassen und anschließend im höheren Gang oder von Hand 2 Minuten weiter kneten.

Den Backofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Währenddessen das Brot formen und beispielsweise in eine Kastenform legen. Nach Belieben mit Sesam-, Sonnenblumen- oder Kürbiskernen bestreuen.

Das Brot in den vorgeheizten Ofen schieben. Nach 30 Minuten die Temperatur auf 180 Grad herunterschalten, das Brot noch weitere 45-60 Minuten backen. Vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen. Das Brot fühlt sich am Anfang sehr weich an, so als wäre es noch nicht richtig durchgebacken. Das gibt sich aber, beim Auskühlen. Es geht auch nicht auf, wie andere Backwaren. Ich forme meist eine kleine Rolle. Davon lassen sich einzelne kleine Scheiben gut abschneiden.

=> zum Grundrezept

Nudelsalat – deftig oder fruchtig?

Seit bestimmt 30 Jahren stelle ich diesen Salat in vielen Variationen her. Herauskristallisiert haben sich jedoch zwei Varianten – die fruchtige und die deftige.

Grundzutaten sind 200g Gabelspaghetti (ungekocht abgewogen), ca 6 eingelegte Gewürzgurken,  1 kleine Dose Mais, etwas warmes Gurkenwasser, ca 70 g Mayonnaise, 1 Teelöffel Salz, schwarzer Pfeffer frisch gemahlen, 1 Teelöffel Thaicurrypulver sowie 1 Teelöffel Pommes-Würzsalz. (*) Weitere Zutaten: 

Für die deftige:

  • 4 Lauchzwiebel
  • 1 rote Paprikaschote

Für die fruchtige:

  • 1 kleine Dose Mandarinen
  • statt Gurkenwasser frisch gepressten Orangensaft

Zubereitung

Nudeln in Salzwasser al dente kochen, im Sieb mit kaltem Wasser abschrecken und in einer Schüssel mit den Gewürzen mischen. Gewürfeltes Gemüse dazu geben. Mais im Sieb durchspülen und dazugeben. Mayonnaise unterheben. Dann warmes Gurkenwasser unterrühren. Im Kühlschrank mindestens eine Stunde ziehen lassen. Danach erst, wenn nötig, mit Salz abschmecken. Die Nudeln nehmen viel Würze auf.

Anmerkungen:

  • (*) diese Gewürze kaufe ich auf dem Lüneburger Wochenmarkt. Pommessalz war dabei eine zufällige Entdeckung.
  • Gurkenwasser sorgt dafür, dass der Salat gut durchziehen kann. Im Kühlschrank verfestigt sich der Salat wieder.
  • Mayonnaise stelle ich meist selbst her. Bei gekaufter Mayo sollte diese 80%ig sein. Wer auf Fett achten will, muss weniger von dem Salat essen 😉
  • Der Salat enthält keine Fleischwurst, weil er am besten zum Grillen schmeckt. Da gibt es eh genug Fleisch 😉 
Gemüsemischung, diesmal auch mit Erbsen.
Portion mit Fusilli,Erbsen,Mais, grüner Paprika, Chili-Cornichons, roter Zwiebel und Schnittlauch

Plow

Mein erstes Rezept für Plow stammt aus Litauen von einem Arbeitskollegen. Ich habe es dann einfach mal ausprobiert und in vielen Variationen gekocht. Im Grunde genommen handelt es sich um einen Eintopf in dem Reis, wahlweise Fleisch, Gemüse und Gewürze geschmort werden.

Die klassische Variante besteht aus Zwiebeln, Geflügelfleisch, geraspelten Möhren, Langkornreis und der doppelten Menge an Brühe auf den Reis bezogen. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, Paprika, Knoblauch und Lorbeerblättern. Diese Variante wird schichtweise gegart. Das gelingt gut in einer tiefen Edelstahlpfanne mit Deckel.

Ich habe zusätzlich das Fleisch mit etwas Sojasoße und Würzsalz mariniert. In einer weiteren Variante, die mir noch besser gefällt, habe ich die Möhren gewürfelt und davon weniger genommen. Dazu kamen dann aber 2 rote Paprikaschoten, die ich ebenfalls gewürfelt hatte. Auch Chili, etwas Tomatenmark und Oregano passten hervorragend dazu. Für die Farbe habe ich dann noch 2 Lauchzwiebeln in Ringe geschnitten und ebenso mit in die Pfanne gelegt. Vor dem Garen habe ich alles verrührt. Die Brühe kann übrigens ruhig kräftig sein. Der Reis saugt einiges an Würze auf. Natürlich kann das ganze auch ohne Fleisch, vegetarisch, hergestellt werden.

Die vorbereiteten Zutaten
Fleisch kurz in der Pfanne anschmoren.
Zwiebel dazu und weiterschmoren. Hitze reduzieren.
Darauf kommen jetzt die Möhrenraspeln
Der ungegarte Reis wird darüber gestreut. Alles mit der Brühe auffüllen. Es sollte leicht bedeckt sein.
Jetzt den Deckel drauf und ca. 30 Minuten schoren lassen. Kleinste Einstellung des Herdes verwenden. Nicht rühren.
Der Reis ist aufgequollen. Fertig 🙂
Variante I
Variante II mit Paprika und gerührt.

Amerikanisches Maisbrot

Gute Nacht John-Boy, gute Nacht Pa, gute Nacht Mary-Ellen, gute Nacht Jim-Bob… Wer erinnert sich nicht gerne an diese tolle Fernsehserie? Gut, und was durfte bei den Waltons am reich gedeckten Tisch nach der Arbeit nicht fehlen? Das Maisbrot! Hier ist mein Rezept:

Man benötigt 160 g Maismehl, 140 g Weizenmehl 405, 1 Päckchen Backpulver, 2 Eier, 200 g Buttermilch, 50 g braunen Zucker, 90 g Butter, 1 Tl Salz und eine Prise Kurkuma für die Farbe.
Die trockenen Zutaten werden in einer Schüssel gemischt. Die Butter wird langsam erhitzt, bis sie flüssig ist. 70 g davon werden mit der Buttermilch und den Eiern verquirlt. Dann daraus einen lockeren Teig rühren. Dieser sollte nicht zu fest sein. Eventuell kann man etwas Buttermilch dazu gießen.
Die Auflaufform wird mit Butter ausgestrichen und kommt auf die zweite Schiene (von unten) des Ofens, den wir auf 210°C vorheizen. Den Teig füllen wir dann in die heiße Form, streichen ihn glatt und lassen das Maisbrot ca. 25 Minuten goldgelb backen.

Frisch aus dem Ofen

Danach aus dem Ofen nehmen und sofort mit der restlichen Butter bestreichen. Das Brot schmeckt warm besonders gut und am besten, wenn es innen noch etwas feucht ist. Es passt hervorragend zum Aufdippen von Bratensoßen und anderen Dips, schmeckt aber auch pur oder mit etwas Erdnussbutter. Da es leicht auseinanderfällt, denke ich nicht, dass man das Weizenmehl durch Dinkelmehl ersetzen kann. Vielleicht hat jemand von Euch noch eine Idee. Ich wünsche Euch einen frohen Himmelfahrtstag.

Anmerkung: Ist das Brot ausgekühlt schmeckt es mir zu süß. Ich werde das nächste Mal den Zucker stark reduzieren.

Roggen-Dinkel-Baguette

Ein rustikales Baguette für alle, die es etwas herzhafter mögen. Nicht nur Baguettes lassen sich damit backen. Ausprobiert habe ich den Teig auch zum Brötchenbacken. Die Zutaten und die Herstellung ist übersichtlich. Insgesamt braucht der Teig mindestens eine Stunde Ruhezeit.

  • 350 g Roggenmehl
  • 150 g Dinkelmehl
  • 1 Tüte Trockenhefe
  • 1 Teelöffel Salz (Meersalz)
  • 1/4 Teelöffel Brotgewürz
  • 350 ml warmes Wasser
  • optional Sesamsaat

Die trockenen Zutaten kommen in die Rührschüssel der Knetmaschine. Auf kleiner Stufe starten und langsam das Wasser dazugießen. Den Teig so lange kneten lassen, bis er sich gut vom Rand der Schüssel löst. Dann mit bemehlten Händen herausnehmen und zu einer Kugel kneten. Diese dann abgedeckt mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Alternativ kann man alles auch mit der Hand kneten.

Der Teig wird angerührt…
Teigkugel
geformte Teigkugel aus Roggen- und Dinkelmehl
Nach 30 Minuten ist der Teig aufgegangen.
Die geformten Rohlinge müssen auch noch einmal abgedeckt 30 Minuten ruhen.

Danach werden die Rohlinge mit etwas Salzwasser eingepinselt und mit Roggenmehl besiebt. Wer möchte kann auch Sesamsaat verwenden. Den Ofen heizt man auf 220°C Ober-Unterhitze vor. Die Baguettes werden nun 20 Minuten, auf der mittleren Einschubleiste gebacken. Dann stellt man den Ofen aus, prüft kurz die Konsistenz und lässt das Brot weitere 10 Minuten im ausgestellten Ofen ruhen.

Ei und Käse auf Roggenbrot
Auf einem Rost auskühlen lassen. Aufschneiden und genießen 🙂

Paprika Hackbraten

Dank Käse und Frühstücksspeck entsteht praktisch nebenbei ein saftiger Hackbraten. Dieses Rezept reicht für drei Personen. Diesmal nahm ich:

  • 400 g Biohackfleisch gemischt.
  • 1 kleine rote Zwiebel, klein gewürfelt.
  • 1 mittelgroße Paprikaschote, klein gewürfelt.
  • Speckscheiben zum Abdecken.
  • Ein Ei.
  • 2 Scheiben Gouda.
  • Kräuter
  • 1 Knoblauchzehe, klein gewürfelt.
  • Salz, Würzsalz, Pfeffer, Paprikapulver. Je ein Teelöffel.
  • etwas Senf.
  • etwas Butter, etwas Olivenöl.
  • etwas Paniermehl

Die Zwiebel wird mit der Knofizehe in etwas Butter glasig angebraten, dann die Paprika dazu in die Pfanne und von der Platte nehmen. Aus allen Zutaten wird ein Teig geknetet. Ich habe diesmal ca. 2 Esslöffel TK Kräuter (Mix aus 8 Kräutern) genommen. Gut passen auch frische Petersilie sowie ein Teelöffel getrockneter Estragon.

Man benötigt nun eine Kastenform. Diese mit etwas Öl ausstreichen und darauf die Hälfte des Teigs schichten. Mit Gouda abdecken und den Restteig darauf schichten. Dann mit den Baconscheiben belegen.

Im Ofen mindestens eine Stunde bei 190°C backen. Danach den Fond abgießen und den Braten in dicke Scheiben schneiden und anrichten.

Der Fond ist sehr fettig. Wen wundert das 🙂 Andererseits sehr aromatisch. Man kann ihn einfach zum Anbraten von Bratkartoffeln verwenden oder mit einer Boullion ablöschen, einkochen lassen und mit Sahne verbessern. Eventuell noch nachwürzen. Dazu passten dann Salzkartoffeln.

falscher hase
auch kalt sehr lecker 🙂

Update 17.06.2021

Ich hatte noch Bratwurst und ein Zwiebel-Paprika-Ofengemüse vom Vortag übrig. Außerdem noch trockenes Zwiebelbrot. Das Brot wurde zu Paniermehl geschreddert. Die Wurst in dünne Chips geschnitten und zusammen mit Hackfleisch, etc. zu einem Hackbraten verarbeitet. Draußen und in der Wohnung war es in diesen Tagen sehr heiß. Kalte Scheiben vom Hackbraten sowie etwas Joghurt aufgerührt mit Olivenöl, Salz, Kräutern und Zitronensaft passten da ganz herrlich.

Kalter Hackbraten mit Paprika in einer leichten Joghurtsoße.