Mal auf die Schnelle…

Wenig Vorbereitung und schnell gekocht. Ein Chop Suey. Im Grunde genommen ein sehr vielfältiges Pfannengericht.

Hier habe ich Hühnchenfleisch klein geschnitten und in einer Marinade aus Sojasoße, etwas Salz, einer Prise Zucker, zwei klein geschnittenen Chilischoten, zwei klein geschnittenen Knoblauchzehen und einer Frühlingszwiebel eingelegt. Die Schüssel kommt für ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank, aber länger schadet dem Hühnchen auch nicht.

Ebenso werden zwei Paprikaschoten, eine Möhre und zwei weitere Frühlingszwiebeln mundgerecht geschnippelt und beiseitegestellt. Währenddessen kann man den Reis kochen. Gut passen aber auch Nudeln dazu.

Einen Wok braucht man nicht zwingend. Man braucht eine gute Pfanne ein hitzeverträgliches Öl (Erdnussöl, Kokosöl) oder Butterschmalz. Die Pfanne wird mit dem Öl stark erhitzt. Etappenweise brät man nun das Fleisch unter häufigem Wenden an. Dabei arbeite ich immer mit einem Rührspatel und einer Schaumkelle. Es kommt erst einmal in eine Schüssel. Genau so verfährt man mit dem Gemüse. Zuerst die Möhrenscheiben, dann die Paprika und zum Schluss die Lauchzwiebeln dazu. Auch beim Gemüse kann man sehr variieren: Wichtig ist nur, dass man mit dem Gemüse beginnt, das die längste Garzeit hat.

Das Fleisch kommt nun oben drauf und alles wird mit etwas Hühnerbrühe abgelöscht. Etwas einkochen lassen, abschmecken und sofort mit dem Reis servieren. Heiß genießen! 🙂

Das Gericht lässt sich ebenso ohne Fleisch zubereiten. Möchte man es aber mit Hühner-, Schweine- oder Rindfleisch genießen, ist eine gute Qualität das A und O. Billigfleisch wird entweder in der Pfanne absaufen oder im heißen Fett die halbe Küche vollspritzen! Rindfleisch sollte auf jeden Fall eine Nacht in der Marinade verbringen. Auch wenn es dünn geschnitten ist, kann es schnell zäh werden, aber auch hier braucht man halt eine sehr gute Qualität.

Plow

Mein erstes Rezept für Plow stammt aus Litauen von einem Arbeitskollegen. Ich habe es dann einfach mal ausprobiert und in vielen Variationen gekocht. Im Grunde genommen handelt es sich um einen Eintopf in dem Reis, wahlweise Fleisch, Gemüse und Gewürze geschmort werden.

Die klassische Variante besteht aus Zwiebeln, Geflügelfleisch, geraspelten Möhren, Langkornreis und der doppelten Menge an Brühe auf den Reis bezogen. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, Paprika, Knoblauch und Lorbeerblättern. Diese Variante wird schichtweise gegart. Das gelingt gut in einer tiefen Edelstahlpfanne mit Deckel.

Ich habe zusätzlich das Fleisch mit etwas Sojasoße und Würzsalz mariniert. In einer weiteren Variante, die mir noch besser gefällt, habe ich die Möhren gewürfelt und davon weniger genommen. Dazu kamen dann aber 2 rote Paprikaschoten, die ich ebenfalls gewürfelt hatte. Auch Chili, etwas Tomatenmark und Oregano passten hervorragend dazu. Für die Farbe habe ich dann noch 2 Lauchzwiebeln in Ringe geschnitten und ebenso mit in die Pfanne gelegt. Vor dem Garen habe ich alles verrührt. Die Brühe kann übrigens ruhig kräftig sein. Der Reis saugt einiges an Würze auf. Natürlich kann das ganze auch ohne Fleisch, vegetarisch, hergestellt werden.

Die vorbereiteten Zutaten
Fleisch kurz in der Pfanne anschmoren.
Zwiebel dazu und weiterschmoren. Hitze reduzieren.
Darauf kommen jetzt die Möhrenraspeln
Der ungegarte Reis wird darüber gestreut. Alles mit der Brühe auffüllen. Es sollte leicht bedeckt sein.
Jetzt den Deckel drauf und ca. 30 Minuten schoren lassen. Kleinste Einstellung des Herdes verwenden. Nicht rühren.
Der Reis ist aufgequollen. Fertig 🙂
Variante I
Variante II mit Paprika und gerührt.