Tag IV

Heute Nacht war es etwas kühler als sonst. Der Tag beginnt mit Regen und das motiviert mich überhaupt nicht etwas in Angriff zu nehmen. Ich verbringe den Vormittag mit Lesen, Kaffee trinken und schreibe einen Blogeintrag. Irgendwie habe ich wirklich nicht das ideale Wetter erwischt. Natürlich kein Grund für mich alles abzubrechen. Am Nachmittag soll es besser werden und so beschließe ich noch einmal in die Stadt zu fahren und danach ein letztes Mal zum Nordseestrand zu gehen.

Die Fahrt in die Stadt bringt nichts neues. Die Gegend hier wird langsam langweilig. Morgen wird es nach Asaa / Nordjütland gehen. Neue Dinge erleben und alte Plätze aufsuchen auf denen ich vor mehr als 40 Jahren mit meinen Eltern war. Am Strand angekommen weht ein starker Südwestwind. Die Wellen brechen heute mit mehr Gewalt. Das ist die Nordsee, so wie ich sie kenne. 🙂 So ganz traue ich mich noch nicht ins Wasser. Ich sitze erst einmal in der Nähe der Brandung und warte ab. Es zieht dunkel heran, aber ein Großteil zieht in Richtung Campingplatz weiter. Dann beginnt es etwas zu regnen. Ich sehe aber auch, dass dies nur eine etwas größere Wolke ist. Die wird schnell vorbei sein und dahinter wird’s schon wieder hell. Ich kann etwas nass werden oder ganz nass werden und dabei Spaß haben. Also springe ich ins Meer. Ziemlich gewaltig diese Wellen. Sie reißen mich von den Beinen. Ich bleibe in Ufernähe. Kommt die Welle zurück, dann kommen mit ihr viele kleine Steine, die dann um die Fußknöchel gespült werden. Das ist ganz angenehm, so ein Naturpeeling. Trotzdem ist die Nordsee kein Ententeich und ich bleibe vorsichtig. Zwei- dreimal tauche ich noch unter, dann schleppe ich mich etwas mühsam aus dieser Brandung heraus. Noch regnet es etwas und der Wind ist stark. Ich bleibe stehen, um trocken zu werden. Laufe ein wenig hin- und her.Dann schnappe ich mir mein Handy, gehe nochmal in die Brandung und nehme ein kurzes Video auf. Dann habe ich genug.

Ich sitze noch etwa anderthalb Stunden am Strand. Die Sonne scheint und es ist angenehmer. Später steige ich auf die Dünen und schaue mir auch noch mal alles genau an. Tschüß Nordsee und bis bald 🙂

von hier aus sieht es fast ruhig aus.

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